News

02.04.2020

Liebe Patient*innen

Ab Karfreitag, den 10. April 2020 bis einschließlich Mittwoch, den 15. April 2020 bleibt die Praxis wegen unseren Osterferien geschlossen.

Ab Donnerstag, den 16. April 2020, sind wir wieder zu unseren üblichen Sprechstundenzeiten für Sie da; am 16. und 17.04.2020 ist wegen Fortbildung Dr. Witzels von ärztlicher Seite Herr Dr. Bansbach im Dienst, ab 20.04.2020 wieder, wie gewohnt, ganztags Dr. Witzel.

In dringenden Notfällen vertritt mich:

Dr. med. H. Braig
Rosgartenstraße 16
Tel-Nr. 22880

Bei Nichterreichen des Kollegen, an den Feiertagen und an den Wochenenden wenden Sie sich bitte an den
Ärztlichen Notdienst, Tel-Nr. 116 117

Herzlich, Ihr Dr. Achim Witzel mit Team

17.03.2020

Liebe Patient*innen,

wir bieten für unsere Schweizer Grenzgänger gern an, Ihnen für den Grenzübertritt eine Bestätigung nach Hause zu e-mailen oder zu faxen, dass Sie hier an der Marktstätte hausärztlich betreut werden und damit passieren dürfen!
Herzlicher Gruß, bleiben Sie gesund!
Ihr Dr. A. Witzel mit dem gesamten Team

02.03.2020

Liebe Praxisbesucher*innen,
ab 01.12.2019 halten wir mit dem Ziel einer noch besseren hausärztlichen Versorgung die Praxis Freitags nicht mehr bis 13.00, sondern bis 16.00 für Sie geöffnet!
Für Sie ist Freitags durchgehend mein allgemeinmedizinischer Kollege H.J. Bansbach in der Sprechstunde da; Ich selbst übernehme Freitags vorwiegend die präventiven Check-up-Untersuchungen, bis 13.00.
Mit herzlichem Gruß, Ihr Dr. A. Witzel

Blutdruckmedikamente immer am Abend nehmen ? - häufig nachgefragt

06.01.2020

In den letzten Wochen werden wir immer häufiger gefragt, ob es sinnvoll ist, die verordneten Blutdruckmedikamente abends einzunehmen, statt morgens. Hintergrund der Fragestellung "morgens oder abends" ist, wie auch in einem Artikel im Südkurier kolportiert, auf den sich viele Fragende beziehen, dass der nächtliche Blutdruck stärker mit Folgeekrankungen des Bluthochdrucks assoziiert ist (Schlaganfall und Herzinfarkt) als der am Tage. V.a. die "Hygia-Chronotherapy-Study" (Hermida et al, Eur Heart J online Oktober 2019) behauptet, dass die Einnahme von mindestens einem Blutdruckmedikament am Abend im Vergleich zur Einnahme aller Medikamente am Morgen große Effekt auf die Folgeekrankungen hat; diese Studie war Hauptauslöser der Diskussion in der 2. Jahreshälfte 2019. Als Resümee aus der momentanen Studienlage zieht das pharmaunabhängige "arznei-telegramm" angesichts der aufgeflammten zum Teil recht hitzigen Diskussionen nun aber 12/19 den Schluss, dass die Publikation so mangelhaft ist, dass die Ergebnisse nicht als Grundlage einer rationalen Blutdrucktherapie dienen sollten. Es wurden bei der Veröffentlichung keine Daten zur "Randomisierung" (Zufällige Aufteilung der Untersuchten auf die verschienen Therapiegruppen), zur genauen gegebenen Medikation und selbst zur Definition der sog. "Endpunkte" (Eintreten eben der zu untersuchenden Folgeerkrankungen) gemacht, auch nicht zur langfristigen Nachverfolgung der unterschiedlich therapierten Behandlungsgruppen. Somit ergeben sich momentan keinerlei Therapieoptionen aus den vermeintlich so sensationellen Daten.
Selbstverständlich ist es bei einer Blutdrucktherapie mit mehreren Substanzen üblich, die Medikation aus den unterschiedlich lang wirkenden und sich ergänzenden Substanzen so über den Tag zu verteilen, dass Blutdruckspitzen zu bestimmten Zeiten bestmöglich therapiert werden - dafür ist die gelegentliche Durchführung einer Langzeit-Blutdruck-Messung hilfreich, die wir in unserer Praxis auch anbieten ... Das ist aber keine neue, sondern eine altbekannte und zeitlose Weisheit. Im übrigen bleibt nicht zu vergessen, dass, wenn auch nicht bei allen, so doch bei der Mehrzahl der Menschen mit oder ohne Bluthochdruck die nächtlichen "RR-"Werte um bis zu 10-20% niedriger liegen als am Tag. Das ist bei Patienten mit arteriosklerotischen Gefäßveränderungen (Gefäßverkalkung) sehr beachtenswert, da dadurch nachts die Durchblutung z.B. der Herzkranzgefäße im Vergleich zum Tag absinkt. Ein zu starkes zusätzliches "Dippen" der Werte durch v.a. abends gegebene Blutdrucksenker kann im Einzelfall gefährlich werden.

01.03.2019

Wir freuen uns, dass wir zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung vor allem auch der hausärztlichen Versorgung ab dem 1. März 2019 Herrn Hans-Jörg Bansbach als angestellten Arzt zum Praxis-Team hinzugewinnen konnten. Herr Bansbach übernimmt als Schwerpunkt die Hausbesuche an den Dienstagen und Donnerstagen, im übrigen Freitags einen Teil der Sprechstunde und die für Sie an den Freitag Nachmittagen verlängerte Sprechstunde bis 16.00 abdecken.
Herr Bansbach lebt in Konstanz, ist langjährig erfahrener Allgemeinmediziner und auch schon seit Jahren in der allgemeinmedizinischen Praxis tätig. Besonders Dr. Witzel freut sich sehr auf die vertrauensvolle und kollegiale Zusammenarbeit!

Vitamin D und Schutz vor Erkrankungen - häufig nachgefragt ...

07.01.2019

Nachdem bereits im Deutschen Ärzteblatt für das Fachpublikum vor kurzem zu lesen stand, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D nicht gegen Osteoporose hilft, titelte aktuell für den amerikanischen Raum die New York Times "Vitamin D ... ineffektiv in der Prävention von Krebs und Herzinfarkten"; und auch in Deutschland bezweifelt die ZEIT in ihrer Ausgabe vom 03.01.2019 auf Seite 34 ganzseitig, dass die Supplementierung mit Vitamin D einen Nutzen hat: Unstrittig ist, dass ein extremer Vitamin-D-Mangel schadet, so dass die Dt. Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde empfiehlt, Säuglingen bis zum Ende des 1. Lebensjahres täglich eine Extradosis Vitamin D zuzuführen. Eindeutig belegt ist allerdings nur, dass "Vitamin D eine Auswirkung auf die Knochengesundheit hat". Darüber hinaus sind viele Ergebnisse aus sog. Beobachtungsstudien abgeleitet, ein Vitamin-D-Mangel wird von verschiedenen Untersuchern verschieden definiert, etwas wirklich Kausales ist nicht belegt.
"Man beobachtet zum gleichen Zeitpunkt eine bestimmte Erkrankung und einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel und legt deshalb einen Zusammenhang nahe." Ebenso, wie es sein kann, dass dieser niedrige Vitamin-D-Spiegel Erkrankungen auslöst, "kann es aber auch sein, dass beispielsweise Krebskranke oder Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht mehr richtig aus dem Haus kommen". Weitere Studien, die üblicherweise in der Medizin für belastbare Aussagen zugrundegelegt werden, sog.
randomisierte kontrollierte Studien, sind "oft zu klein gewesen oder zu kurz gelaufen, oder der Vitamin-D-Wert wurde zu Beginn der Studie nicht bestimmt". Inhalt des ZEIT-Artikels ist u.a. eine nun veröffentlichte große Studie mit 26.000 gesunden Probanden, der "größte Versuch zu den Gesundheitseffekten von Vitamin D", über 5 Jahre laufend, mit zufälliger Zuteilung der Probanden, regelmäßigen Messungen und Ausschluß weiterer Faktoren, die verfälschend sein könnten. Ergebnis: "Im Vergleich zum Placebo senkte die Vitamin-D-Gabe weder die Häufigkeit von Krebsneuerkrankungen oder Schlaganfällen".
Nachdem die Kunde von der "Vitamin-D-Krise" in den letzten Jahren sich ubiquitär verbreitete, nahmen zahllose auch junge Menschen regelmäßig Vitamin D ein, ließen ihre Laborwerte bestimmen (so ist die Vitamin-D-Bestimmung der Parameter mit den höchsten Wachstumszahlen im Labor, sagt Matthias Orth, Sprecher des Berufsverbands Dt. Laborärzte). "In gewissen Kreisen gelte Vitamin D als Glückshormon".
"Wenn jeder Dritte einen Mangel an Vitamin D haben soll", so Orth weiter, "dann mache ich aus einem physiologischen Zustand eine Krankheit". Hinzu kommt, dass die Ergebnisse von Tag zu Tag und Labor zu Labor "extrem schwank(t)en". Selbst das Robert-Koch-Institut betont, "dass in Deutschland weniger Personen mangelhaft mit Vitamin D versorgt sind als vorher angenommen".
"Viel wichtiger als ein pauschal festgelegter Zielwert ist die individuelle Betrachtung. Wie ist die Lebenssituation einer Frau oder eines Mannes, wie alt ist der Mensch, ist er krank?" Laborarzt Orth zieht den Kreis indes noch enger: "Es gibt für die Vitamin-D-Bestimmung eigentlich nur eine klare medizinische Indikation: Eine Nierenschwäche". "Wenn man (als Gesunde/r) eine niedrige Dosis von 800-1000 Einheiten Vitamin D tgl. nimmt und dann das Gefühl hat, man tut sich etwas Gutes, schadet man sich sicherlich nicht", sagt M. Weber von der deutchen Gesellschaft für Endokrinologie. "Mit höheren Dosen wäre ich sehr zurückhaltend, zumindest für hoch dosiertes Vitamin D gibt es Daten, die darauf hinweisen, dass es Nierensteine auslösen kann." Am Ende sei es am besten, einem Mangel mit einer normalen, aktiven Lebensführung vorzubeugen. "Das hat sich durch alle Vitaminstudien gezeigt". Es genügt schon eine Viertelstunde täglich an der frischen Luft.

19.09.2018

Wir freuen uns, dass unsere Praxis und persönlich Dr. Witzel seit 07.09.2018 mit Entscheid der Bezirksärztekammer Südbaden die Weiterbildungsbefugnis für die Ausbildung von Ärzten im Weiterbildungsgang "Allgemeinmedizin" (18 Monate) zuerkannt bekommen hat. Damit können wir junge Allgemeinmediziner/innen bei uns ein gutes Stück auf Ihrem Weg zum Facharzt begleiten.

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